Logopädie kann Ihre Lebensqualität verbessern!

Unsere Leistungen in allen Bereichen der Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen:

  •   Diagnostik   ●   Beratung   ●   Therapie

Wir führen Hausbesuche bei Ihnen sowie in Senioreneinrichtungen und Tagesstätten  im gesamten Stadtgebiet von Oldenburg durch. Ist der Hausbesuch auf ihrem Rezept angegeben, können wir die Kosten über ihre Krankenkasse abrechnen. Sollte das nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.

Sprechstörungen

Dysarthrie/Dysarthrophonie führen zu sprechmotorischen Schwierigkeiten. Dabei sind die Sprechmelodie (Prosodie), der Sprechrhythmus, die Atmung und die Stimme im unterschiedlichen Ausmaß beeinträchtigt.

Sprechapraxie ist eine Störung der Planung von Sprechbewegungen. Sie zeigt sich im Bereich von Artikulation, Sprechmelodie und –rhythmus. Es kommt zum Suchverhalten.

Facialisparese ist die Lähmung des mimischen Nerves (Nervus Facialis) meist einer Gesichtshälfte. Der Nerv versorgt drei Gebiete des Gesichtes: Stirn-, Augen- und Mundbereich.

Hypoglossusparese ist die eingeschränkte Beweglichkeit der Zunge durch Lähmung des entsprechenden Nervens (Nervus Hypoglossus). Hier können die Artikulation sowie der Nahrungstransport gestört sein.

Stottern ist die Wiederholung oder Dehnung von Lauten oder Silben, oder auch eine Unterbrechung im Wort mit hörbaren oder stummen Blockaden.

Poltern zeigt sich in schnellem und schwankendem Sprechtempo. Es treten dabei Auslassungen, Verschmelzungen und artikulatorische Veränderungen von Lauten, Silben, Wörtern und Sätzen auf.

Sigmatismus ist die Fehlbildung der S- Laute im Sprechen. Dabei gelingt es der Zunge nicht die korrekte Position für eine lautreine Artikulation einzunehmen.

Schetismus ist die Fehlbildung des SCH- Lautes. Dabei gelingt es der Zunge in  Verbindung mit den Lippen nicht, eine lautreine Artikulation zu erreichen.

Rhinophonie/Näseln ist eine Störung der Funktion des Gaumensegels. Es verändern sich der Stimmklang und die Artikulation. Beim Essen und Trinken kann Nahrung in die Nase gelangen.

Sprechangst ist die Angst zu Sprechen (auch genannt Logophobie). Hier spielen Gedanken über Erwartungen des Gesprächspartners eine große Rolle.

Sprachstörungen

Aphasie ist eine erworbene Sprachstörung, die durch Schädigung des Gehirns hervorgerufen wird. Alle Bereiche der Sprache (Sprechen, Verstehen, Lesen und Schreiben)  können in unterschiedlichem Ausmaß beeinträchtigt sein. Diese  plötzlich auftretenden sprachlichen Defizite haben häufig weitreichende und teilweise lang andauernde Folgen für das familiäre, soziale und berufliche Leben der Betroffenen und ihrer Angehörigen.

Kognitive Dysphasie bei Demenz kann zu Ausfällen in der Sprache durch Verlust von kognitiven Leistungen (z.B. des Gedächtnisses) führen. Hierbei zeigen sich ähnlich wie bei einer Aphasie Wortfindungsprobleme, Schwierigkeiten im Lesen, der Umsetzung von Handlungsanweisungen und Defiziten im Schreiben. Die Kommunikation verschlechtert sich zusehends.

Stimmstörungen

Funktionelle Stimmstörung (Dysphonie) ist eine Veränderung des Stimmklanges und Einschränkung der Stimmleistungsfähigkeit ohne organische Veränderungen. Der unökonomische Stimmgebrauch kann zu Heiserkeit oder Stimmversagen führen.

Organische Stimmstörung (Dysphonie) verursacht durch pathologisch-anatomische Veränderungen (z.B. Operation) im Bereich des Kehlkopfes oder Brustbereich. Der Stimmklang verändert sich. Es kann zu Missempfindungen, Räusperzwang oder Hustenreiz kommen.

Psychogene Dysphonie ist eine Stimmstörung hervorgerufen durch einen akuten oder chronischen seelischen Konflikt. Hier ist die Stimme Ausdruck des seelischen Ungleichgewichtes.

Aphonie bezeichnet die schwere Störung der Stimmbildung. Trotz normaler Sprechbewegungen wird keine Stimme erzeugt. Sie kann bei funktioneller, organischer oder psychogener Stimmstörung auftreten.

Laryngektomie ist die Entfernung des Kehlkopfes. Bei der Ruktussprache/Ösophagussprache wird Luft aus der Speiseröhre zur Erzeugung eines Tones hervorgebracht. Bei der Servox Sprechhilfe wird mit Hilfe eines externen Tongebers die Stimmbildung des Kehlkopfes ersetzt.

Dysarthrophonie ist eine zentrale Störung der Sprechmotorik und der Stimmkoordination. Sie betrifft die Artikulation, Stimmbildung und Sprechatmung.

Transgender sind Menschen nach Geschlechtsumwandlung, die ihre Stimme dem neuen Geschlecht anpassen möchten. Hier ist eine Erhöhung oder Absenkung der Stimme notwendig.

Schluckstörungen

Dysphagie ist eine Schluckstörung, bei der Speichel und /oder die Nahrung nicht richtig geschluckt werden kann. Es besteht die Gefahr, dass die Nahrung in die Lunge gelangt. Erste Symptome einer Schluckstörung können Husten, Fieber und/oder Gewichtsabnahme sein.

Trachealkanüle ist ein gebogenes Rohr in der Luftröhre (operativ gesetzt)  zur Sicherung der Atmung und/oder Verhinderung des Eindringens von Speichel in die Luftröhre und Lunge.  

Altersschluckstörung ist die Veränderung des Schluckens aufgrund des Alters (auch genannt Presbyphagie). Hierzu zählen Sensibilitätsstörungen im Mund, Transportstörungen der Speise und Abschluckschwierigkeiten.