Therapie ist die Chance Ihres Kindes auf Erfolg im Leben!

Unsere Leistungen in den Bereichen der Sprech-, Sprach-, Stimm- und Schluckstörungen:

  • Diagnostik
  • Beratung
  • Therapie

Wir führen ebenfalls Therapien bei Integrationskindern in den jeweiligen Kindergärten durch.
Sprechen Sie uns darauf an!

Sprechstörungen

Dyslalie ist eine Störung der Aussprache. Dabei können Laute ausgelassen, ersetzt oder fehlgebildet werden.

Sprechapraxie ist eine Störung der Planung von Sprechbewegungen. Es kommt zum Suchverhalten beim Sprechen mit immer wieder unterschiedlicher Fehlerbildung. Selbstkorrekturen führen nicht zwangsläufig zu einer Verbesserung des Sprechens. Kinder mit dieser Störung brauchen lange, um ins Sprechen zu kommen.

Stottern beginnt meist im Alter zwischen 2 und 5 Jahren. Die Kinder verlieren für Momente die Kontrolle über ihr Sprechen. Der Redefluss kommt ins Stocken durch Wiederholungen und Dehnungen von Einzellauten oder Silben. Auch kann das Sprechen durch hörbare („ähs“) oder stumme Blockaden unterbrochen werden.

Poltern im Kindesalter zeigt sich in schnellem und/ oder unregelmäßig schwankendem Sprechtempo. Es treten dabei Auslassungen, Verschmelzungen und artikulatorische Veränderungen von Lauten, Silben und Wörtern auf. Beispiel: "chamand brochen" (Ich habe mir meine Hand gebrochen).


Mutismus ( lat.: mutus = stumm) bedeutet, dass Kinder unter bestimmten Bedingungen nicht sprechen, in anderen Situationen wiederum altersgerecht kommunizieren. Begleitet wird die Störung häufig von sozialer Ängstlichkeit, Regulationsstörungen des Schlafes, der Nahrungs- und Ausscheidungskontrolle.

Sprachstörungen

Late Talker sind Kinder mit einem verspäteten Sprechbeginn. Diese Kinder sprechen mit 24 Monaten weniger als 50 Wörter und keine Zweiwortsätze. Late Talker entwickeln sich in den anderen Entwicklungsbereichen altersentsprechend.

Sprachverständnisstörungen führen zu einem verspäteten Sprechbeginn. Auffällig sind das mangelnde Verstehen von Sprache und ein langsamer Wortschatzaufbau. Den Kindern fällt insgesamt das Nutzen der Sprache schwer. Sie interessieren sich überwiegend für Bilderbücher und hören nicht gerne Geschichten.

Wortfindungsstörungen zeigen sich durch Wortfindungsprobleme (die Kinder kennen das Wort, der Begriff fällt ihnen aber nicht ein!). Im sprachlichen Ausdruck (z.B. Erzählen von Erlebten) tun sich die Kinder schwer.

Dysgrammatismus ist eine Störung im Erwerb der Grammatik. Kinder sind nicht in der Lage Sätze entsprechend ihres Alters zu bilden. Es kommt zu Problemen im Satzbau, in der Anwendung der Zeitformen, der Mehrzahlbildung, der Subjekt-Verb-Kongruenz, der Verbzweitstellung und der Dativ- und Akkusativmarkierung.

Lese-Rechtschreib-Störung (Legasthenie) ist eine Störung im Erwerb von Lese- und/ oder Rechtschreibfähigkeiten bei normaler Beschulung und durchschnittlicher oder überdurchschnittlicher Intelligenz.

Auditive Verarbeitungs- u. Wahrnehmungsstörung (AVWS) ist eine Störung der Weiterverarbeitung gehörter Informationen im Gehirn. Dabei liegt weder eine Störung des Hörorgans selbst, noch eine Intelligenzminderung vor. Die Kinder können Laute und Wörter nicht zuordnen und unterscheiden. Ihnen fällt es schwer Worte bei Störgeräuschen zu verstehen. Als Folge können Schwierigkeiten im Erwerb des Lese-Rechtschreiberwerbs auftreten.

Stimmstörungen

Schreiknötchen ist eine Gewebewucherung auf den Stimmlippen, die die Fähigkeit zu sprechen oder zu singen beinträchtigen kann. Bei Kindern entstehen sie durch Stimmüberlastung.

Mutationsfistelstimme damit ist das Bleiben einer kindlichen Stimme über die Pubertät hinaus gemeint. Die Entwicklung der weiblichen oder männlichen Stimme bleibt aus. Die Ursachen können hormonell oder psychisch sein.

Schluckstörungen

Myofunktionelle Störungen beeinträchtigen das Gleichgewicht der Muskulatur im Mund- und Gesichtsbereich. Betroffen sind die Bewegungs- und Koordinationsabläufe der Muskeln, die am Sprechen und Schlucken beteiligt sind. Mögliche Folgen sind eine gestörte Kau-, Beiß- und Schluckentwicklung sowie Zahn- und Kieferfehlstellungen.


Pädysphagie ist die Schluckstörung bei Neugeborenen, Säuglingen, Klein- und Schulkindern bezogen auf die Nahrungsaufnahme, das Trinken und das Speichelschlucken. Die Schluckstörung tritt meist nicht isoliert auf, sondern ist eingebunden in andere Grunderkrankungen.